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ChiroTapingTherapy

„chiro“ altgriechisch = Hand; „tape/taping“ engl. = Pflaster

Das ChiroTape® ist ein auf Baumwollbasis hergestelltes elastisches Tape und beinhaltet keinerlei Wirkstoffe (Arzneien). Der Erfolg beruht auf einer speziellen Anlegetechnik (ChiroTapingTherapy™) und wird über eine hautfreundliche Acrylbeschichtung von medizinischem Fachpersonal selbst tragend angelegt.

Die ChiroTapingTherapy™ wird vorwiegend in der Schmerztherapie eingesetzt. Sie ergänzt viele Behandlungstechniken, z.B. die Krankengymnastik, die manuelle Therapie und die Massage.

Auch bei alltäglichen Beschwerden (z.B. klassische Verspannungen durch Bürotätigkeit, Menstruationsbeschwerden, etc.) sowie zur Prophylaxe wird das ChiroTape® immer häufiger gerne verwendet. Es soll den körpereigenen Heilungsprozess fördern und positiven Einfluss auf das neurologische und zirkulatorische System des menschlichen Körpers nehmen.

Aus dem Profisport ist diese Art des Tapens nicht mehr wegzudenken.
Die ChiroTapingTherapy™ wird auch regelmäßig bei den Eishockeyprofis der Grizzly Adams eingesetzt, um bei diesem verletzungsanfälligen Sport sofort schnelle Hilfe bieten zu können.

Funktionsweise

Das Kleben von ChiroTape® führt zur wellen-
förmigen Anhebung der Haut. Hierdurch erfolgt eine Druckreduzierung im Gewebe durch Raum-
vergrößerung zwischen Haut und Muskulatur (siehe Abbildung 1). Dieses hat eine Regu-
lierung der Lymph- und Blutzirkulation zur Folge.

Durch die zusätzliche Stimulierung von Rezeptoren (propriorezeptive Reize) soll eine Funktionsverbesserung der Gelenke sowie eine Stabilisierung des Muskeltonus erreicht werden. Die Schmerzreduktion ist eine Folge der Druckentlastung im betroffenen Gewebe.

Durch Reizung bestimmter Rezeptoren der Haut (Mechanorezeptoren) werden die Schmerz-
rezeptoren gedämpft und so die körpereigene Schmerzregulation aktiviert. Dieses Prinzip macht man sich ebenfalls in der ChiroTapingTherapy™ zu Nutze. Damit erklärt sich die erfahrungsgemäß schnell eintretende Wirkung (Schmerzlinderung und Kraftzunahme der betroffenen Muskeln) direkt nach Anlegen des Tapes.

Beispielanwendungen

Beispielanwendungen

Beispielanwendungen der
sehr umfangreichen
ChiroTapingTherapy™

Bei konventionellen Tape-Methoden ist durch die Verwendung nicht dehnbarer Materialien lediglich eine Immobilisierung der Gelenke sowie die Einschränkung der Bewegungsabläufe möglich. Dies führt in häufigen Fällen zu einem - im Sinne der Therapie - unerwünschten zirkulatorischen Stau.

Da die Muskulatur des Menschen nicht nur den Körper bewegt, sondern auch Einfluss nimmt auf das Venen- und Lymphsystem Einfluss nimmt und darüber hinaus die Körpertemperatur reguliert, ist es von großem Vorteil, wenn die Funktionalität der gesamten Muskulatur ohne Einschränkungen gegeben ist.

Im Gegensatz zum klassischen Taping steht bei der ChiroTapingTherapy™ nicht die mechanische Stabilität und die funktionelle Versteifung der Gelenke und Muskeln im Vordergrund, sondern Ziel ist es, die körpereigenen Heilungsmechanismen zu ermöglichen bzw. sie zusätzlich zu aktivieren und die volle Bewegungsfreiheit von Haut, Gelenken und Muskulatur zu erhalten.

Entscheidend für den Erfolg der Therapie ist die Anlegetechnik. Da schon kleinste Abweichungen der korrekten Technik zu einem gänzlich anderen Ergebnis führen können, ist ein fundiertes Wissen über die ChiroTapingTherapy™ Grundvoraussetzung für deren Anwendung.

Die ganzheitliche Betrachtungsweise des menschlichen Körpers mit seinen vielfältigen Vernetzungen diverser Strukturen wie zum Beispiel der Haut, den Faszien, den Muskeln, den Meridianen, etc. bilden die therapeutische Grundlage der ChiroTapingTherapy™.

Anatomische und physiologische Kenntnisse, ein eingehender Sicht- und Funktionsbefund sowie eine ausführliche Anamnese sind unentbehrlich, um die Problematiken im Organismus vollständig zu erfassen.